Sportverein 1911 Dingelstädt feiert 100-jähriges Bestehen


Der Vizepräsident des Thüringer Fußball-Verbandes, Udo Penßler-Beyer, überreichte das Relief des DFB.
Foto: Stefan Gebhardt

Der Dingelstädter Sportverein begeht in den kommenden Wochen sein 100-jähriges Jubiläum. Mit einem Kommersabend begannen die Feierlichkeiten. Zahlreiche sportliche und kulturelle Höhepunkte werden folgen. Im Mittelpunkt des Kommersabends standen einige Auszeichnungen. Vom Deutschen Fußball- Bund (DFB) erhielten die Unstrutstädter ein Relief.

Die Festrede vom Vereinsvorsitzenden Thomas Eckhardt war kurz und knapp. Er dankte den Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern des Vereins. 336 Sportfreunde gehören dem Sportverein 1911 Dingelstädt an. Und Eckhardt verwies auf einen Film, den die Anwesenden am Ende des offiziellen Teils noch zu sehen bekämen. Landrat Dr. Werner Henning unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der Vereine. Einen Scheck für die Dingelstädter gab es obendrauf. Bürgermeister Arnold Metz ging auf die Historie des Sports in der Stadt ein. Als Geschenk gab das Stadtoberhaupt das Versprechen ab, sich finanziell am neuen Spielplatz auf dem Sportgelände zu beteiligen.   


Vereinsvorsitzender Thomas Eckhardt mit dem DFB-Relief.
Foto: Stefan Gebhardt

Der Vizepräsident des Thüringer Fußball-Verbandes, Udo Penßler-Beyer, überreichte das Relief des DFB. Einen Scheck des Verbandes gab es darüber hinaus. Das Vorstandsmitglied des Kreissportbundes Eichsfeld, Lothar Kruse, übergab dem Vereinsvorsitzenden zudem eine Ehrenplakette. Die Vereinsvertreter aus Kefferhausen, Kreuzebra und Silberhausen schlossen sich den Glückwünschen an. Der Hauptsponsor des Vereins, Matthias Krieger, sprach zum Thema Ziele und Werte im Leben und im Sport. Und zahlreiche Sportfreunde wurden ausgezeichnet. Die GutsMuths-Ehrenplakette in Silber erhielten Heinrich Hülfenhaus und Gerhard Schröter. Beide erwarben sich große Verdienste um den Sportverein. Sie waren als Vereinsvorsitzende über Jahre hinweg tätig, insbesondere in jener Zeit, als es dem Verein nicht immer gut ging. Hülfenhaus war auch auf kreislicher Ebene im Einsatz.   


TFV-Silber: Bernd Heddergott, Jürgen Nachtwey und Thomas Kaufmann (v.li.).
Foto: Stefan Gebhardt

Mit der Ehrennadel des Landessportbundes Thüringen wurden Tobias Strecker, Marion Schröter, Manfred Burreh und Helmut Otto ausgezeichnet. Sie stehen stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Helfer im Blickpunkt. Die Ehrennadel des Thüringer Fußball-Verbandes in Bronze bekamen Bernd Otto, Karl Burreh, Frank Wagner und Thomas Eckhardt verliehen. Mit der silbernen Fußballnadel dürfen sich seit Samstagabend Jürgen Nachtwey, Bernd Heddergott, Karl-Heinz Wagner und Thomas Kaufmann schmücken. Die Ehrennadel des Thüringer Handball-Verbandes in Bronze erhielten Patrick Gaßmann und Markus Klaus. Mit einer Ehrenurkunde des Handball- Verbandes wurden Christoph Lange und Maik Herwig ausgezeichnet. 24 Sportfreunde bekamen darüber hinaus die Ehrennadel des Vereins verliehen. Darunter war auch Bernadette Eckhardt, die Ehefrau des SV-Vorsitzenden und Chefin des Turnvereins der Unstrutstadt. Mit ihren Turnmädchen sorgte sie für eine Tanzeinlage.  

Die 340 Festgäste waren so begeistert, dass sie eine Zugabe einforderten. Auch Bürgermeister Arnold Metz erhielt die Ehrennadel, weil er sich für die Belange des Sports in der Stadt immer tatkräftig einsetzt. Und Matthias Krieger bekam nicht nur die Nadel, er wurde auch zum Ehrenmitglied ernannt. Als mit Thilo Strecker, Otto Stadermann und Georg Nachtwey drei Haudegen vergangener Tage mit der Ehrennadel dekoriert wurden, wurden Erinnerungen im Saal des Deutschen Hauses wach. Großes hatten sie für den Dingelstädter Fußball geleistet. Aufgrund seiner Schusskraft waren die Freistöße von Bomben-Thilo weit über die Kreisgrenzen hinaus gefürchtet.   


Die G-Junioren unterhielten die Festgäste.
Foto: Stefan Gebhardt

Auch die G-Junioren- Fußballer des Vereins erhielten Beifall für ihre Darbietungen. Die Trainer Kunibert Müller und Dirk Meier ließen ihre Schützlinge Doppelpässe präsentieren, auch die Schussversuche waren nicht ohne. Der 20-minütige Film über die Vereinshistorie fand zudem die Bewunderung der Anwesenden. Insbesondere Thomas Schröter leistete in dieser Hinsicht ganze Arbeit 

Jochen Scheerbaum / 19.04.11 / TA